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Biografie

 

Schon im zarten Alter von 16 Jahren hat Volker satirische Kurztexte an die “Unterhaltung a la Carte” von WDR2 geschickt und damit sein erstes kreatives Geld verdient - für Texte, die es genau genommen nicht wirklich wert waren. Sie wurden aber tatsächlich gesendet. Die Sendung wurde dann später eingestellt.

Aufnahme der kabarettistischen Tätigkeit in der Schule, genauer: auf dem “Kreisgymnasium Halle/Westf.” (übrigens eine gute Ausbildungsstätte für Humortätigkeit; auch Kollegen wie Lutz von Rosenberg Lipinsky und Ingo Börchers haben hier ihre Spaßtätigkeit begonnen). Zwei Abendprogramme mit einer von Volker mit initiierten “Kabarett-AG” erlebten in den Jahren 1991 und 1992 ihre Uraufführung. Darunter ein Weihnachtsprogramm im Juli. Kam gut.

Von 1993 bis 2001 Mitwirkung im Duo DER REST. (DER REST deshalb, weil Kai Ostermeier und Volker von der Schul-AG übrig geblieben waren und einfach weitermachten. Auch ohne Schule). Die Duoarbeit professionalisierte sich stetig. Es kam zu vier abendfüllenden Produktionen: Unter Menschen: Undergroundkabarett (1994), Was ist hier los: Kabarett mit Socke (1995), Diesseits, jenseits, allerseits: Ein kabarettistischer Weltenbummel (1997) und CUT! Ein kabarettistischer Filmriss (1999).

Von 1996 bis 2000 Organisation von Kabarett- und Comedyveranstaltungen in einem Jugendkulturverein in Halle (Westf.).

1997 bis 2000 Literaturkritiken für das Bielefelder StadtBlatt.

Im Jahr 1998 Initiierung des seitdem jährlich stattfindenden Bielefelder Kabarettpreises (zusammen mit Ingo Börchers). Seitdem Vorstandsmitglied des Trägervereis.

1999 Examensarbeit zum Thema “Neue Tendenzen im westdeutschen Kabarett der 90er Jahre.”

Ebenfalls 1999 Produktion eines Soloprogrammes “BADEWANNE : LIVE”, welches im Januar 2000 zum Duoprogramm mit Thomas Paul Schepansky mutierte. Die Regie bei dieser Produktion übernahm Thomas Philipzen (Münster). Das Duo SURMANN & SCHEPANKSY ist mit diesem Programm noch bis April 2003 unterwegs.

2002: Abschluss eines Autorenseminars “Sitcom” der Köln-Comedy-Schule (Leitung: Charles Lewinsky)

2002: Emigration von ostwestfalen nach Ostberlin.

2003: Mitbegründer der Vorlesebühne Brauseboys in Berlin.

Ebenfalls 2004: Soloprogramm: DIE WAHRE NACKTHEIT (Premiere: 10.4.2004).

2004: Absolvent des Sketch-Comedy-Autorenseminars von sat1-Talents an der Berliner Universität der Künste (Leitung: Dietmar Jacobs, Moritz Netenjakob)

September 2004: Gastautor bei BRAINPOOL (Köln) in der Produktion von “AnkeLateNight”

Seit 2005: Vermehrt tätig als Comedyautor für diverse TV-Produktionen, z.T. gemeinsam mit Volker Strübing: www.volkerstruebing.de

Herbst 2007: 2. Soloprogramm “Gescheiter scheitern”

2008 und 2009: Herausgabe der beiden “Sex - Von Spaß war nie die Rede”-Anthologien im Satyr-Verlag. Arbeit an einem Roman.

2010: Berater für den Satyr-Verlag, erster Roman: “Die Schwerelosigkeit der Flusspferde”

 

Referenzen:

2008: Gewinner der Goldenen Backnanger Treppe 2008

2005 2. Platz beim “Fohlen von Niedersachsen” im TAK Hannover

2004 Nominierung Eschweiler Lok. Auszeichnung mit den “silbernen Lorbeeren” (Comedy-Wettbewerb des Gaffenberg-Festivals, Heilbronn), Nominierung für den Wiener Kleinkunstnagel (und dort ins Finale gewählt).

2003 Nominierung für den Hamburger Cup of Comedy (Surmann & Schepansky)

2002 Nominierung für den SWR-Kabarettpreis “Stuttgarter Besen” (Surmann & Schepansky), Nominierung für den Obernburger Mühlstein (Surmann & Schepansky; aufgrund eines GEMA-Stipendiums von T.P. Schepansky zurück gezogen), Nominierung für den Jugend-kulturell-Förderpreis der Vereins- und Westbank (Volker Surmann solo), Nominierung für den “Hasper Hammer” in Hagen (Surmann & Schepansky)

2001 Nominierung für „Das schwarze Schaf vom Niederrhein“ (Surmann &Schepansky)

2000 Nominierung für den Paulaner Solo-Preis und Tagessieger (Volker Surmann solo), Nominierung für den Münchner Kabarett-Kaktus (Surmann & Schepansky), 3. Platz beim  goldenen Kleinkunstnagel, Wien (Surmann & Schepansky), Nominierung für den Melsunger Kabarettpreis (Der Rest), Nominierung für den Reinheimer Satirelöwen (Der Rest), Nominierung für den KOMM.POTT Kabarett-Contest (Der Rest)

1999 und früher Kleines Scharfrichterbeil Passau, 3. Preis (Volker Surmann solo), Nominierung für den Münchner Kabarett-Kaktus (Der REST), Nominierung für den niederrheinischen Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“ (Der Rest), Nominierung für den Reinheimer Satirelöwen (Der Rest, 1998), 2. Platz bei der Würzburger Kabarett-Tortour (Der Rest, 1998), Nominierung für den 1. Wiedertäuferpreis Münster (Der Rest, 1997), Nominierung und Finale beim Gmundener Kleinkunstpreis (Der Rest, 1997), Nominierung für den Neue-Westfälische-Kleinkunstpreis (Der Rest, 1996), Nominierung für das Scharfrichterbeil Passau (Der Rest, 1995)

 

Und ganz seriös: Germanist und Linguist

Volker Surmann hat in Bielefeld Philosophie & Germanistik studiert und in Linguistik promoviert. Mehr darüber erfährt man hier.